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Das
Theater SALZ und PFEFFER, gegründet 1983, war schon in weit über 500 Dörfern,
Städten und Metropolen von Aachen bis Zweibrücken zu sehen, wurde 1997
und 1999 mit dem AZ- „Stern des Jahres“ ausgezeichnet und erhielt 1998
das Nürnberger Kulturstipendium für seinen Mut, zusammen mit Tristans
Kompagnons das Theater im KaLi zu eröffnen. Im Jahr 2000 erhielt das Theater
SALZ und PFEFFER den Bayerischen Theaterpreis. Emanzipatorische Themen
in vielfältigen Spielformen neu zu erproben, dafür stehen die SALZ und
PFEFFER- Stücke, die vom Leben erzählen, wie es ist, wie man es sich träumt
und manchmal auch wie es schöner nicht sein kann.
Der
Vogelkopp
Ein
Stück über die Gratwanderung zwischen Zwängen, Selbstbehauptung und Anpassung.
Wie viel Vogel braucht der Mensch? Was ist das für ein komischer Kauz,
der für ein paar junge Vögel sein Leben aufs Spiel setzt?
Eigentlich ist er ein einfacher Holzkopp und mit den Vögelchen, die er
im Schnee findet, will er nichts zu tun haben. Dennoch nimmt er sie unter
seine Mütze. So wird er zum Vogelkopp, der seine Mütze nun nicht mehr
ziehen kann und sich dabei noch ganz wohl fühlt. Doch streng sind die
Gesetze der „Hutziehstraße“: sie erlauben keine Ausnahme. Auch die Königin
wird da kaum helfen können. Und so steht Vogelkopp vor der Entscheidung,
entweder die Mütze vor dem Thron zu ziehen, oder um seinen Kopf gekürzt
zu werden.
Aber wie entscheidet einer, der einen hellen Kopf hat und diesen nicht
verlieren will...?
Albert
Wendts Vogelkopp aus dem Jahr 1982 ist eine kunstvoll hinterlistige Parabel
über die Notwendigkeit, einen Vogel zu haben und ihn allen Anfechtungen
zum Trotz verantwortungsvoll zu pflegen.
In
deutscher Sprache
Für Menschen ab 9 Jahren
Dauer 60 Minuten
Von
Albert Wendt
Regie: Joachim Torbahn
Spiel: Wally Schmidt, Paul Schmidt
Musik: Achim Schmidt
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