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Papierkram

Zwischen Performance und Installation

Zwei Spieler:innen das Material Papier in seiner wechselhaften Beschaffenheit:

Es beginnt ein Spiel zwischen dem Sichtbaren und dem, was noch verborgen ist, aber schon erahnt werden kann. Papier beweist sich dabei als lebendiger Spielpartner, der reich an Gegensätzen ist: Es erlaubt Ordnung und Chaos, Licht und Schatten, Fülle und Löcher, Suchen und Finden. Eine Einladung zum wortwörtlichen Perspektivwechsel und ein Spiel mit der menschlichen Fähigkeit, in einfachsten Formen Lebendiges zu entdecken.

Dauer: 35 Minuten, mit 15 Minuten Nachspiel

Die Premiere fand am Sonntag, dem 08. März 2026 statt.

Weitere Termine 2026:

Mi       27.05.  10 Uhr
Do      28.05.  10 Uhr
Fr       29.05.  10 Uhr
So       31.05.  16 Uhr
 
Do      15.10.  10 Uhr
Fr       16.10.  16 Uhr

Mi       04.11.  10 Uhr
Do      05.11.  10 Uhr
Fr       06.11.  10 Uhr
So       08.11.  16 Uhr

 

Pressestimmen

Spiel zwischen dem Sichtbaren und Verborgenen 
Gelungene Premiere: Neues Stück „Papierkram“ des Helios-Theaters fesselt Familien und kleinste Kinder

Rund um Papier geht es bei dem neuen Theaterstück „Papierkram“, das sich an die jüngsten Theaterinteressierten ab zwei Jahren richtet. Insgesamt sind 70 Besucher zur ausverkauften Premiere am Sonntagnachmittag in den Kulturbahnhof gekommen, größtenteils Familien. Viele der Kinder waren das erste Mal im Theater. Das 35-minütige Stück dient der frühkindlichen ästhetischen Bildung, indem die Fantasie und die Vorstellungskraft angeregt werden soll.
Minju Kim und Michael Lurse nahmen die Theaterbesucher mit in die Welt des Papiers.
Mit einer großen Papierkugel betraten sie das Foyer, in dem schon die aufgeregten Kinder warteten. Rascheln, Reißen, Flattern: Direkt wurde ihre Aufmerksamkeit von dem Papier gefangen. Ist zwischen den vielen Lagen etwas versteckt? Doch bevor die Papierkugel weiter zerrissen wurde, haben die beiden Schauspieler die Kinder zur Bühne gebeten.
Die Bühne war zweigeteilt durch eine Wand aus Papier. Auf der einen Seite saß Minju Kim, auf der anderen Michael Lurse. Zwischen Performance und Installation betrachteten die beiden das Material Papier in seiner wechselhaften Beschaffenheit. Es war ein Spiel zwischen dem Sichtbaren und dem, was noch verborgen war, aber schon erahnt werden konnte. Dabei nutzten sie ihre Hände, um es zu zerknüllen, Scheren, um daraus Blumen zu schneiden, und insbesondere Licht. Mit Taschenlampen tanzten die Schauspielerüber die Bühne und die daraus resultierenden Schattenspiele, machten aus dem unscheinbaren Papier eine ungeahnte Fläche der Fantasie.
„Papier hat sich als ein lebendiger Spielpartner erwiesen, was sehr vielseitig ist. Die Kinder sollen ihre ersten Erfahrungen im Theater machen und sich nicht fürchten“, sagte Regisseurin Barbara Kölling. Es gab bereits Vorstellungen für die allerkleinsten Besucher zu den Themen Holz und Wasser. Nun steht das Material Papier im Vordergrund.
Nach der Vorstellung gab es ein gemeinsames Basteln und Malen. Der Förderverein des Helios-Theaters hatte Waffeln und Kuchen kostenlos bereitgestellt, sich aber auch über Spenden gefreut.
 

Mittwoch, 11. März 2026,

Westfälischer Anzeiger Hamm

 

Mitwirkende

Es spielen: Minju Kim, Michael Lurse

Regie: Barbara Kölling

Bühne: Ensemble

Technik, Licht und Musik: Malte Kochanek und Noah Steinmeier

Theaterpädagogik: Anne Haupt